Gegen den Schweigemarsch der CDL in Annaberg-Buchholz

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf gegen den Schweigemarsch in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge/Sachsen) und wünschen allen, die dahin fahren einen guten Tag und kraftvollen Protest! Aktuelle Infos findet ihr auf: e*vibes.

Mein Kör­per ge­hört weder Kir­che noch Deutsch­land – Weg mit §218
Gegen den Schwei­ge­marsch der CDL in An­na­berg Buch­holz

Was Fe­mi­nis­t_in­nen er­kämpft haben, stel­len christ­li­che Fun­da­men­ta­lis­t_in­nen seit jeher in Frage: das Selbst­be­stim­mungs­recht von Frau­en*1. Welt­weit be­fin­den sich ra­di­ka­le Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen im Auf­wind. Ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen zei­gen, dass das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch mas­siv ein­ge­schränkt wer­den soll, ak­tu­ell bei­spiels­wei­se in Spa­ni­en. In Deutsch­land ver­sam­meln sich fun­da­men­ta­lis­ti­sche Geg­ner_in­nen von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen seit ei­ni­gen Jah­ren zu so ge­nann­ten „Mär­schen für das Leben“, die in Müns­ter, Ber­lin und An­na­berg-​Buch­holz statt­fin­den. Wäh­rend die Auf­mär­sche in Müns­ter und Ber­lin nicht ohne Pro­tes­te von Fe­mi­nis­t_in­nen ab­lau­fen konn­ten, blieb der An­na­berg-​Buch­hol­zer Schwei­ge­marsch in den vier Jah­ren sei­nes Be­ste­hens un­wi­der­spro­chen. Aber uns ist kein Weg zu weit, wir kom­men auch nach An­na­berg-​Buch­holz!

An­na­berg-​Buch­holz liegt im Erz­ge­bir­ge im Süd­wes­ten Sach­sens, wo sich selbst in der athe­is­ti­schen DDR eine star­ke christ­li­che Prä­gung er­hal­ten hat. Diese war of­fen­bar beste Vor­aus­set­zung für das Er­star­ken streng kon­ser­va­ti­ver Chris­t_in­nen, so­ge­nann­ter Evan­ge­li­ka­ler, die durch eine wort­ge­naue Bi­bel­aus­le­gung, den Glau­ben an den stra­fen­den Gott, ag­gres­si­ve Mis­si­ons­ar­beit, ihre Kla­gen über die Zer­stö­rung der tra­di­tio­nel­len Fa­mi­lie und ihre Äu­ße­run­gen gegen Ho­mo­se­xua­li­tät von sich reden ma­chen.2

Das Kreuz mit dem Kreuz
Über die star­ke Ein­fluss­nah­me kirch­li­cher Ein­rich­tun­gen im Erz­ge­bir­ge hin­aus be­ste­hen auch Ver­bin­dun­gen in die Po­li­tik. Die „Christ­de­mo­kra­ten für das Leben“ (CDL) Or­ga­ni­sa­tor_in­nen des Schwei­ge­mar­sches, ver­fü­gen in Sach­sen be­reits seit 1990 über einen ei­ge­nen Lan­des­ver­band in­ner­halb der CDU. Stef­fen Flath – CDU-​Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im säch­si­schen Land­tag und pro­mi­nen­ter Un­ter­stüt­zer des Schwei­ge­mar­sches – be­tei­ligt sich seit Jah­ren mit Re­de­bei­trä­gen, in denen er das Ver­bot von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen for­dert. Er­klär­tes Ziel der CDL ist es, ihren Ein­fluss in der CDU zu nut­zen, um Schwan­ger­schafts­ab­brü­che nicht nur in Deutsch­land, son­dern welt­weit zu kri­mi­na­li­sie­ren. Die Ver­su­che der christ­li­chen Fun­da­men­ta­lis­t_in­nen, auf po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen ein­zu­wir­ken, haben sich z.B. 2006 im Vor­stoß der Ge­sund­heits­mi­nis­ter_in­nen von Sach­sen, Sach­sen-​An­halt und Thü­rin­gen nie­der­ge­schla­gen, die Kos­ten­über­nah­me von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen durch die Kran­ken­kas­sen ein­zu­schrän­ken. Mit die­sem An­lie­gen schei­ter­ten sie da­mals zwar, aber mit wei­te­ren An­grif­fen auf die Mög­lich­kei­ten eines Schwan­ger­schafts­ab­bru­ches muss ge­rech­net wer­den. Auch in an­de­ren Län­dern gibt es Ver­su­che christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­scher Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen, das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch im Zuge der Durch­ka­pi­ta­li­sie­rung der Ge­sund­heits­sys­te­me und unter dem Stich­wort “Kos­ten­sen­kung” aus­zu­höh­len. In der Schweiz fand z.B. An­fang Fe­bru­ar 2014 ein Volks­ent­scheid zur Frage „Ab­trei­bungs­fi­nan­zie­rung ist Pri­vat­sa­che“ statt, in dem über die Ab­schaf­fung der Zah­lungs­pflicht der Kran­ken­kas­sen ab­ge­stimmt wurde. Diese fand zum Glück keine Mehr­heit.3

Das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch in Deutsch­land
In Deutsch­land sind die Miss­stän­de grö­ßer als viele den­ken. Fe­mi­nis­t_in­nen kämp­fen seit jeher gegen den heute immer noch be­ste­hen­den §218 des Straf­ge­setz­buchs, wel­cher seit 1871 Schwan­ger­schafts­ab­brü­che in Deutsch­land unter Stra­fe stellt.

In der DDR wurde 1972 erst­mals der Schwan­ger­schafts­ab­bruch in den ers­ten 12 Wo­chen ent­kri­mi­na­li­siert. Zu die­ser Zeit war es das for­schritt­lichs­te Ab­trei­bungs­ge­setz der Welt, im Ge­gen­satz zur BRD, wo erst 1995 die heute gül­ti­ge Fris­ten­re­ge­lung in Kraft trat.
Das bis heute gel­ten­de Ge­setz sieht einen Schwan­ger­schafts­ab­bruch wei­ter­hin als Straf­tat, die nur unter fol­gen­den Um­stän­den nicht straf­recht­lich ver­folgt wird: Ein Ab­bruch kann in­ner­halb der ers­ten 12 Wo­chen durch­ge­führt wer­den, wenn die schwan­ge­re Per­son zuvor eine staat­lich an­er­kann­te Be­ra­tung in An­spruch ge­nom­men hat. In vie­len, vor allem länd­li­chen, Ge­bie­ten wird die er­zwun­ge­ne Be­ra­tung nur durch kirch­li­che Ein­rich­tun­gen an­ge­bo­ten und die schwan­ge­re Per­son zu­sätz­lich unter Druck ge­setzt, sich für die Fort­füh­rung der Schwan­ger­schaft zu ent­schei­den. Hinzu kommt eine drei­tä­gi­ge War­te­frist, die Kos­ten für die­sen me­di­zi­ni­schen Ein­griff wer­den nicht durch die Kran­ken­kas­sen über­nom­men. Le­dig­lich Ge­ring­ver­die­nen­de kön­nen eine fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung be­an­tra­gen. Eine Ab­trei­bung nach den 12 Wo­chen ist nur bei „hoher Ge­fahr für die phy­si­sche oder psy­chi­sche Ges­und­heit“ der schwan­ge­ren Per­son legal.

Das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch welt­weit
Auch in den meis­ten an­de­ren Län­dern gibt es re­strik­ti­ve Ge­set­ze, wel­che die Rech­te von Schwan­ge­ren mas­siv ein­schrän­ken. Ei­ni­ge der we­ni­gen Aus­nah­men sind die USA, die Nie­der­lan­de und Frank­reich.
Die­ses Jahr hat in­ner­halb Eu­ro­pas ins­be­son­de­re Spa­ni­en mit einer deut­li­chen Ver­schär­fung der Rechts­la­ge von sich reden ge­macht.
Seit den Neu­wah­len 2011 wur­den durch die mit ab­so­lu­ter Mehr­heit re­gie­ren­de kon­ser­va­ti­ve Volks­par­tei viele ge­setz­li­che Ver­än­de­run­gen ver­an­lasst. Diese brin­gen nicht nur Spar­maß­nah­men mit sich, wel­che an­geb­lich eine Sta­b­li­li­sie­rung der Wirt­schaft be­wir­ken sol­len, son­dern auch die Auf­he­bung des Rechts auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch.

Rech­te, die in Spa­ni­en erst 2010 er­kämpft wur­den und end­lich zu einer Ver­bes­se­rung ge­führt hat­ten, lau­fen nun Ge­fahr, wie­der ab­ge­schafft zu wer­den. Kon­se­quenz des­sen: ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch gilt wie­der zu jeder Zeit der Schwan­ger­schaft als il­le­gal. Die ein­zi­ge Aus­nah­me be­steht in Fäl­len, in denen eine Ver­ge­wal­ti­gung oder eine mas­si­ve phy­si­sche oder psy­chi­sche Ge­sund­heits­ge­fähr­dung der schwan­ge­ren Per­so­nen vor­liegt. Dies muss je­doch durch zwei un­ab­hän­gi­ge Gut­ach­ten be­stä­tigt wer­den. Für den Ab­bruch selbst muss dann eine drit­te me­di­zi­ni­sche Ein­rich­tung auf­ge­sucht wer­den. Hinzu kommt, dass allen Me­di­zi­ner_in­nen das „Recht auf Ge­wis­sens­frei­heit“ ein­ge­räumt wird. In dem ka­tho­lisch ge­präg­ten Land wird damit häu­fig die Wei­ge­rung be­grün­det, Schwan­ge­re zu be­ra­ten oder einen ge­neh­mig­ten Ab­bruch durch­zu­füh­ren.
Me­di­zi­ner_in­nen, die einen Ab­bruch ohne das Be­ste­hen der ge­setz­lich not­wen­di­gen Gut­ach­ten durch­füh­ren, müs­sen mit Haft­stra­fen bis zu zehn Jah­ren rech­nen. Im­mer­hin konn­te er­reicht wer­den, dass den Schwan­ge­ren selbst keine An­zei­ge mehr droht.

Die töd­li­chen Fol­gen der Kri­mi­na­li­sie­rung
Die Kri­mi­na­li­sie­rung von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen führt dazu, dass Schwan­ge­re il­le­ga­le Ab­brü­che vor­neh­men (las­sen). Dies ge­schieht oft fern­ab der grund­sätz­lich vor­han­de­nen hy­gie­ni­schen und me­di­zi­ni­schen Mög­lich­kei­ten. Nur we­ni­ge kön­nen sich die Reise in Län­der mit fort­schritt­li­che­ren Re­ge­lun­gen leis­ten, um dann dort unter si­che­ren Be­din­gun­gen den Ein­griff vor­neh­men zu las­sen. Durch die man­gel­haf­te hy­gie­ni­sche und me­di­zi­ni­sche Be­treu­ung kommt es immer wie­der zu Kom­pli­ka­tio­nen, wel­che bis zum Tod der Be­trof­fe­nen füh­ren. In­fol­ge des­sen ster­ben nach Er­he­bun­gen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on jähr­lich 47.​000 Men­schen.4
Noch schlim­mer steht es um die (Be-)Hand­lungs­mög­lich­kei­ten von ge­flüch­te­ten und il­le­ga­li­sier­ten schwan­ge­ren Per­so­nen. Be­reits ge­mel­de­te Per­so­nen müs­sen sich jede ärzt­li­che Be­hand­lung im Vor­feld von den je­wei­li­gen staat­li­chen Bearbei­ter_in­nen ge­neh­migen las­sen. Il­le­ga­li­sier­te Ge­flüch­te­te haben nicht das Recht, Ärz­t_in­nen auf­zu­su­chen, und diese sind an­ge­hal­ten, il­le­ga­li­sier­te Per­so­nen zu mel­den. Ein­zi­ge Aus­nah­me sind di­rekt le­bens­er­hal­te­ne Maß­nah­men, über deren Not­wen­dig­keit al­ler­dings al­lein die Ärz­t_in­nen ent­schei­den. Für nicht ge­mel­de­te Per­so­nen kann jeder Ärz­t_in­nen­be­such in letz­ter Kon­se­quenz be­deu­ten, ab­ge­scho­ben zu wer­den.

Warum wir im Ka­pi­ta­lis­mus von „Selbst­be­stim­mung“ und nicht von Selbst­be­stim­mung spre­chen
Wenn wir vom Selbst­be­stim­mungs­recht von Frau­en* spre­chen, so muss noch etwas zu die­ser „Selbst­be­stim­mung“ ge­sagt wer­den. Die Ent­schei­dung für oder gegen ein Kind ist heute keine Pri­vat­sa­che, son­dern hoch­gra­dig be­ein­flusst durch di­ver­se ge­sell­schaft­li­che Be­din­gun­gen. Diese sind so­wohl öko­no­mi­scher als auch ideo­lo­gi­scher Natur. Als Ver­knüp­fung von bei­dem schafft staat­li­che Be­völ­ke­rungs­po­li­tik hier­bei fi­nan­zi­el­le An­rei­ze bzw. Hemm­nis­se durch Ein­kom­mens­re­gu­lie­rung (z.​B.​Eltern­geld) oder auch (Nicht-​)Be­reit­stel­lung von Be­treu­ungs-​ oder Pfle­ge-​An­ge­bo­ten. Auf ideo­lo­gi­scher Ebene wird das Thema „(keine) Kin­der“ mit der Frage nach dem Fort­be­stand der Na­ti­on, der Ab­si­che­rung des ge­sell­schaft­li­chen Wohl­stands und der Auf­recht­er­hal­tung des so­zia­len Frie­dens ver­knüpft und damit zu einer ‚Ge­mein­schafts­auf­ga­be‘ er­klärt, der durch fa­mi­li­en-​ und so­zi­al­po­li­ti­sche Steue­rungs­maß­nah­men Rech­nung ge­tra­gen wer­den soll. Für die Ein­zel­nen je­doch scheint das Po­li­ti­sche pri­vat zu sein. Die Frage „Kin­der be­kom­men oder nicht?“ wird so zur Frage nach in­di­vi­du­el­ler Selbst­ver­wirk­li­chung. Da­durch kön­nen die durch So­zi­al­ab­bau sich ver­schär­fen­den Pro­ble­me in­di­vi­dua­li­siert wer­den.

Back­lash my ass oder Fight the back­lash!
Chau­vi­nis­ti­sche, rück­schritt­li­che Ten­den­zen sind eine Re­ak­ti­on auf den neo­li­be­ra­len Umbau der Ge­sell­schaft und die damit ver­knüpf­ten in­di­vi­du­el­len Ver­un­si­che­run­gen. Das bür­ger­li­che Ideal der He­te­ro-​Klein­fa­mi­lie als „Keim­zel­le der Ge­sell­schaft“ (oder wahl­wei­se: des Volkes, des Staa­tes), das mit dem Auf­kom­men des Ka­pi­ta­lis­mus ent­stand, ist einem his­to­ri­schen Wan­del un­ter­wor­fen. Heute brö­ckelt die­ses Ideal er­heb­lich, was erst recht zu einem Fest­klam­mern an ihm führt. Nach ka­pi­ta­lis­ti­scher Logik wer­den über­kom­me­ne, in­ef­fi­zi­ent ge­wor­de­ne For­men des Zu­sam­men­le­bens über Bord ge­wor­fen, was auch eman­zi­pa­to­ri­sche Ef­fek­te haben kann. Je­doch wer­den ge­gen­sätz­li­che ideo­lo­gi­sche Denk­for­men als Re­ak­ti­on immer ‚mit­pro­du­ziert‘: ein krampf­haf­tes Fest­hal­ten des­sen, was im Grun­de schon ver­lo­ren ist.
Das­sel­be trifft auf die re­strik­ti­ve Zwei­ge­schlecht­lich­keit und daran ge­knüpf­te Ge­schlech­ter­rol­len zu.
Dort, wo ka­pi­ta­lis­ti­sche Ver­wer­tung Gleich­stel­lung und An­ti­dis­kri­mi­nie­rung be­treibt oder Eman­zi­pa­ti­ons­be­stre­bun­gen zu­lässt, sor­gen Re­li­gi­on bzw. Ideo­lo­gie – selbst eng ver­wo­ben mit Ver­wer­tungs­pro­zes­sen – für den ent­spre­chen­den Back­lash.
Die­ser zeigt sich heute in Form von se­xis­ti­scher Dis­kri­mi­nie­rung und se­xua­li­sier­ter Ge­walt, Homo- und Trans*pho­bie, des Rück­falls in klare Ge­schlech­ter­rol­len im Pri­va­ten, des ge­walt­tä­ti­gen Fest­hal­tens der Zwei­ge­schlech­ter­ord­nung bis hin zur Ver­stüm­me­lung in­ter­ge­schlecht­li­cher Men­schen – und eben auch an dem Auf­trieb für Ab­trei­bungs­geg­ner*innen wie denen in An­na­berg Buch­holz. All dem gilt es ent­schlos­sen ent­ge­gen­zu­tre­ten.

Ver­bo­te von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen und §218 ab­schaf­fen!
Ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist keine Straf­tat­, son­dern Men­schen­recht!

- Wer einen Schwan­ger­schafts­ab­bruch vor­neh­men will, soll dies unter den bes­ten Be­din­gun­gen tun kön­nen!
- Wer nicht will, soll nicht dazu ge­drängt oder ge­zwun­gen wer­den! Wer sich für ein Kind ent­schei­det, muss best­mög­lich un­ter­stützt wer­den.
- Die Be­din­gun­gen, die dazu füh­ren, sich für oder gegen ein Kind zu ent­schei­den müs­sen Ge­gen­stand öf­fent­li­cher Dis­kus­sio­nen sein.
- Für eine sinn­vol­le Auf­klä­rung zu Se­xua­li­tät und Ver­hü­tung! Für die re­zept­freie, kos­ten­lo­se Ver­ga­be von Ver­hü­tungs­mit­teln sowie der Pil­le-​da­nach!
- Für einen guten Zu­gang zu par­tei­li­cher, ideo­lo­gie­frei­er, qua­li­fi­zier­ter Be­ra­tung und me­di­zi­ni­scher Be­treu­ung – für alle!

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  1. * Ob­wohl wir Ge­schlech­ter­ka­te­go­ri­en als Kon­struk­ti­on er­ken­nen, ist die Zwei­ge­schlecht­lich­keit mit­samt ihren „na­tür­li­chen“ Zu­schrei­bun­gen eine ge­sell­schaft­li­che Rea­li­tät, mit der wir immer wie­der kon­fron­tiert sind. Aus die­sem Grund ver­wen­den wir zwar die Be­zeich­nung „Frau­en“, mar­kie­ren diese aber mit einem Stern. Ins­be­son­de­re wol­len wir in dem Zu­sam­men­hang mit Schwan­ger­schaft dar­auf auf­merk­sam ma­chen, dass es ver­schie­de­ne Men­schen gibt, die schwan­ger wer­den kön­nen. Dies kann nicht nur Frau­en be­tref­fen, son­dern z.B. auch Trans*Män­ner, in­ter­ge­schlecht­li­che Per­so­nen oder Men­schen, die sich nicht in Ge­schlechts­ka­te­go­ri­en ein­ord­nen (las­sen) möch­ten. [zurück]
  2. vgl. Jen­ni­fer Stan­ge http://​www.​weiterdenken.​de/​downloads/​Evangelikale_​Download_​2014-01-13.​pdf [zurück]
  3. vgl. http://​www.​svss-​usp­da.​ch/​abtreibungsfinanzierung.​htm [zurück]
  4. vgl. whqlibdoc.​who.​int/​publications/​2011/​9789241501118_​eng.​pdf S.​28 [zurück]